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14.07.2022 Pressemitteilung

Grü­ne Kla­gen­furt scho­ckiert über neu­er­li­ches Baum­massa­ker

Philipp Smole und Margit Motschiunig in der Jessernigstraße

Bitterer Verlust für Stadtbild – Schlägerungen wären vermeidbar gewesen.

„Gerade müssen wieder 40 Bäume in der Jessernigstraße dran glauben. Ein bitterer Verlust, der bei entsprechender Planung und Berücksichtigung sicher zu vermeiden gewesen wäre. Die Nachbesetzung tröstet nur schwach, werden doch die Jungbäume Jahrzehnte brauchen, um die gleiche Wirkung zu zeigen“, sagt Philipp Smole, Clubobmann der Grünen Klagenfurt.

Bei der letzten Gemeinderatssitzung am 28.06. wurde der Dringlichkeitsantrag der Klagenfurter Grünen zur Überarbeitung der städtischen Grabungsrichtlinie einstimmig angenommen. Ein wichtiger Impuls, um den Druck auf ein zeitgemäßes Baumanagement der Stadt Klagenfurt zu erhöhen. Die bestehende Richtlinie stammt aus dem Jahr 1989 und ist nicht nur dahingehend unzeitgemäß, dass sie Grabungsarbeiten für Fernwärmeleitungen unnötig verteuert. Auch der Schutz von Baumbestand spielt – im Gegensatz zu anderen Städten – keine Rolle.

„Diesen Verlust wäre nicht notwendig gewesen. Die Nachpflanzungen werden Jahre brauchen, um die gleiche Wirkung zu entfalten. Wichtig ist, dass die Baumstandorte sinnvoll gewählt werden, damit nicht bei der nächsten Straßensanierung das gleiche Schicksal droht“, so Smole. Er begrüßt die Installation eines Baustellenkoordinationsgremiums. Angesichts der chronisch klammen Kasse in Klagenfurt und im Sinne der Kosteneffizienz sei es längst überfällig und sollte im Rahmen einer professionellen Stadtverwaltung selbstverständlich sein.

Porträt von Philipp Smole
Philipp Smole

Clubobmann Grüne Klagenfurt

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