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Energiewende für Kärnten - Jetzt!

Windräder vor Bergen.

Die Grünen Kärnten fordern: Verdoppelung der Erneuerbaren Energieversorgung durch raschen und unbürokratischen Ausbau von PV- und Windkraftanlagen – Energiespar-Offensive des Landes

 

Angesichts der drohenden Energiekrise in Europa fordern die Kärntner Grünen eine schnelle und umfassende Trendumkehr in der Energiepolitik des Landes.

Die derzeitige Legislaturperiode sei von der Landesregierung in punkto Energiepolitik jedenfalls „tief und fest verschlafen worden“, sagen Nationalratsabgeordnete und Landessprecherin OIga Voglauer und Landessprecherin-Stv. Stadtrat Christoph Gräfling. Der von den Grünen in Regierungsverantwortung ab 2013 ausgearbeitete Energiemasterplan hätte als Strategiepapier einfach umgesetzt werden können.

Stattdessen wurde die Reduzierung des Energieverbrauchs verabsäumt und die Untätigkeit beim Ausbau der erneuerbaren Energieträger zum Programm erhoben. „Neue Zonierungen für PV- und Windkraftanlagen wurden nicht vorgenommen. Die Kärntner Bauordnung und die Sichtbarkeitsregel in der Windkraftstandorträumeverordnung wurden ebenso nicht geändert. Und das sind nur zwei Beispiele einer langen Liste an Versäumnissen“, sagt Voglauer. Dazu komme eine massive Untätigkeit bei der Verkehrswende und die Fortführung der erschreckenden Bodenversiegelung.

Energiewende herbeiführen

Um der Energiekrise auf Landesebene entgegenzutreten, brauche es nun vor allem schnelle und effektive Maßnahmen:

  • Den raschen Ausbau für PV- und Windstromanlagen mit entsprechender Abschaffung bürokratischer Hürden (flächendeckende Bestückung von Dächern mit PV-Anlagen): „Für Kärnten ist bei PV-Anlagen bis 2030 eine Zielvorgabe von 1.200 MWp vorgesehen. Bisher hat Kärnten lediglich 15 (!) Prozent dieser Zielvorgabe erreicht, das entspricht 178 MWp“, macht Voglauer die Untätigkeit deutlich.
  • Mehr Windräder für Kärnten. „Um die Energiewende zu schaffen, benötigt Kärnten mindestens 140 Windräder“, erklärt die Landessprecherin.
  • Weitgehende Maßnahmen zur Energie-Einsparung. Gräfling sieht hier vor allem Potential im Bereich der öffentlichen Gebäude. „Es braucht hier rasche Unterstützung der Städte und Gemeinden bei der Einführung einer zeitgemäßen Energiebuchhaltung. Zwar gibt es dafür ein eigens entwickeltes Online-Tool für Gemeinden, bei der Einrichtung und Implementation werden die Gemeinden aber allein gelassen“, so Gräfling.
  • „Zudem braucht es Energiebeauftragte in den Gemeinden – hier gilt es die Stellenpläne entsprechend zu ändern und die entsprechenden Ressourcen zur Verfügung zu stellen“, sagt Gräfling.
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