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am 16. September 2019

Schienen in die Zukunft bauen.

Olga Voglauer - Leonore Gewessler, Grüne Kandidatin zur NRW2019, war gestern bei der, von den Grünen Kärnten und Klagenfurt ins Leben gerufenen, Klima Messe mit dabei. Den Auftakt bildete eine Pressekonferenz bei der Gewessler, Olga Voglauer (Kärntner Spitzenkandidatin zur NRW2019) und Frank Frey (Umwelt- und Mobilitätsstadtrat Klagenfurt) die Forderungen und Visionen der Grünen in Stadt, Land und Bund klarlegten

Leonore Gewessler zu Gast in Klagenfurt.


Leonore Gewessler, Grüne Kandidatin zur NRW2019, war gestern bei der, von den Grünen Kärnten und Klagenfurt ins Leben gerufenen, Klima Messe mit dabei. Den Auftakt bildete eine Pressekonferenz bei der Gewessler, Olga Voglauer (Kärntner Spitzenkandidatin zur NRW2019) und Frank Frey (Umwelt- und Mobilitätsstadtrat Klagenfurt) die Forderungen und Visionen der Grünen in Stadt, Land und Bund klarlegten.

Klagenfurt 16.9.2019 - „Auch wenn es in einigen Bereichen, wie im Gebäudesektor, positive Entwicklungen in Richtung des Erreichens der Klimaziele gibt, im Straßenverkehr ist davon nichts zu bemerken’, stellt Leonore Gewessler eingangs fest und verweist auf Zahlen des Umweltbundesamtes, die eine drastische Zunahme der Emissionen im Straßenverkehr in den letzten Jahren konstatieren. „Die beste Möglichkeit dem entgegenzuwirken ist, ein flächendeckendes, leistbares Angebot von öffentlichen Verkehrsmitteln umzusetzen. Wir nehmen uns das Schweizer Modell zum Vorbild. Orte mit mehr als 250 EinwohnerInnen müssen mindestens 12 mal pro Tag von einem öffentlichen Verkehrsmittel angefahren werden. In Vorarlberg, wo wir Grünen gestaltend mitwirken, sind wir z.B. im Bregenzerwald in der Realität schon sehr nahe an diesen Vorgaben. Eine der Grünen Kernforderungen ist das 365-Euro-Jahresticket für alle Öffis in einem Bundesland, zwei mal 365 Euro für ein zusätzliches zweites Bundesland und den dreifachen Betrag für ein Österreich-Ticket.“

Olga Voglauer hebt das schlechte Ranking Kärntens im österreichweiten Vergleich bei der öffentlichen Mobilität hervor. „Wenn wir die Klimaschutzziele nicht erreichen, dann drohen uns Strafzalhlungen in Höhe von 117.000.000 Euro (117 Mio). Geld, dass besser in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs investiert wäre“, ist die Grüne Kärntner Spitzenkandidatin überzeugt und fügt hinzu: „Das Angebot muss auf die Bedürfnisse der Fahrgäste abgestimmt werden. Es hilft nichts, wenn die SchülerInnen zwar einen Bus zur Schule zur Verfügung haben, aber die Fahrzeiten nicht mit den Schulbeginnzeiten korrelieren. Auch an den Wochenenden und in den Abendstunden ist die Versorgung mehr als dürftig. Wenn man bedenkt, dass Familien die am Land oder in der Peripherie wohnen, zwangsläufig ein zweites Auto brauchen, dann wird klar, welches Einsparungspotential sich aus einem besseren Öffiangebot für sie alle ergibt.“

„Wir Grünen haben einen fix-fertigen Mobilitätsmasterplan für Kärnten, den wir in der vergangenen Legislaturperiode im Land erarbeitet haben. Die jetzt Verantwortlichen wollen jedoch eine neuerliche Studie in Auftrag geben, anstatt das bereits vorhandene Konzept umzusetzen. Es ist nicht der richtige Zeitpunkt für weitere Verzögerungen“, so Olga Voglauer abschließend.

„In Klagenfurt wird jetzt die erste Testlinie im 10-Minuten Takt betrieben und die Rückmeldungen aus der Bevölkerung sind äußerst positiv“, ist Frank Frey mit dem ersten Schritt zu einer Verbesserung des Öffi-Angebots in Klagenfurt zufrieden. „Es ist uns gelungen das 365-Euro-Jahresticket zumindest für Klagenfurt zu realisieren. Es beinhaltet die Fahrt mit den STW Bussen, ein NEXTBike Jahresabo und auch die Schnellbahn innerhalb des Klagenfurter Ortsgebiets (sieben Haltestationen) kann damit benutzt werden.“





Jonathan Seriatz

Die Grünen Kärnten

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