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am 17. September 2014

Kärnten vom Klimawandel betroffen

Michael Johann - Kärntner Energiemasterplan ist ein wichtiger Beitrag zur Entschleunigung des Klimawandels

„Der Klimawandel betrifft leider auch Kärnten. Wir haben zwar keine Küsten, die überschwemmt werden, liegen aber im Einflussgebiet der Wetterküche der Genuatiefs, die durch die Erwärmung des Meeres immer extremere Wetterereignisse, wie den Eisregen im Februar oder den heurigen verregneten Sommer, produzieren“, erklärt der Grüne-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Umweltausschusses im Kärntner Landtag, Michael Johann, anlässlich des heute präsentieren Klimaberichts für Österreich.

„Es kommt zu einer Zunahme von extremen Wetterereignissen wie Dürreperioden oder Starkniederschlägen, wie wir sie heute schon beobachten können. Land- und Forstwirtschaft, Energiewirtschaft und Tourismus sind betroffen. Aber auch für die menschliche Gesundheit besteht durch die Ausbreitung von Krankheiten Gefahr“, so Johann.

„Um den Klimawandel jetzt aufzuhalten, ist es bereits zu spät. Wir können aber durch eine Verringerung des Ausstoßes an Treibhausgasen dazu beitragen, dass die Klimaveränderungen sich in einem für Mensch und Natur halbwegs erträglichen Tempo abspielen“, erklärt Johann.

„Kärnten bekennt sich dazu, seinen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels zu leisten. Wir haben den Energiemasterplan ins Leben gerufen, um den raschen Ausstieg aus CO2-verursachenden fossilen Energien zu forcieren. Wir werden in den nächsten Jahren Biomasse, Solar- und Windenergie ausbauen und durch Effizienzmaßnahmen den Energieverbrauch senken“, kündigt Johann an, der auch auf die heutige Veranstaltung zum Energiemasterplan bei der Nachhaltigkeitsmesse in Klagenfurt verweist.