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am 2. Juni

Insektizid-Vorfall in Wolfsberg

Marion Mitsche - Benger darf in Bezug auf Bienengifte nicht die Augen verschließen.

Die Landessprecherin der Grünen in Kärnten, Marion Mitsche, fordert angesichts des neuesten Insektizid-Vorfalls in Wolfsberg, der mutmaßlich zu einem massiven Bienensterben in der Region geführt hat, dass Landesrat Benger aktiv wird und dafür sorgt, dass die Pestizidbelastung in Kärnten sinkt: „Die Dringlichkeit eines Pestizidreduktionsplans zum Schutz unserer Umwelt und unserer Nützlinge wird im aktuellen Fall exemplarisch deutlich. Die Auswirkung von Insektengiften auf unsere Bienen hat ein dramatisches Ausmaß angenommen.“

Aus Mitsches Sicht ist es unumgänglich, rasch einen Überblick darüber zu erhalten, was wo in welchem Umfang gespritzt wird. „Es darf nicht sein, dass der zuständige Referent die Augen verschließt in Bezug auf die Menge des ausgebrachten Bienengifts und untätig bleibt hinsichtlich dieses massiven Umweltproblems. Es braucht neben Messungen und Kontrollen auch viel Aufklärung, sowohl über die Schädlichkeit mancher verwendeter Mittel als auch über mögliche ökologisch besser verträgliche Alternativen“, so Mitsche.

Die Grüne Kampagne „Frühling ohne Gift“, die mittels Infoständen an verschiedenen Standorten in Kärnten PassantInnen über Bienengifte und schonende Alternativen aufklärt, stoße auf reges Interesse, so Mitsche: „Mein Eindruck ist, dass die Mehrzahl der KärntnerInnen sich für eine Verringerung der Pestizidbelastung in unserer Natur und letztlich auch unserer Nahrung ausspricht.“