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am 24. Juli 2019

Tiertransporte bei extremer Hitze stoppen!

Alexander Rabitsch - Tiertransporte quer durch Europa und bis nach Asien mit tausenden leidenden Tieren -all das bei extremen Sommertemperaturen.

Klagenfurt 24.07.2019 - Tiertransporte quer durch Europa und bis nach Asien mit tausenden leidenden Tieren -all das bei extremen Sommertemperaturen. Jährlich werden tausende Tiere aus Kärnten exportiert. In der Regel werden diese oftmals über Zwischenaufenthalte in andere EU-Länder gebracht um dort gemästet zu werden. ,,Tiere werden in 3.-Welt-Staaten verbracht, ohne zu überlegen ob die Infrastruktur, der Umgang und die Schlachtpraktiken des Importlandes internationalen Standards entsprechen," betont Dr. Alexander Rabitsch, Tierarzt und international anerkannter Tierschutzexperte aus Ferlach. „ Wir fordern ein sofortiges Aus für die Langstreckentransporte von Tieren bei diesen extremen Temperaturen, wie wir sie derzeit in Europa und bei uns erleben", meint Olga Voglauer, Landessprecherin der Kärntner Grünen. Sie unterstützt den Kärntner Tierschutzexperten, welcher das System der Tiertransporte beleuchtet und deren erschreckende Auswirkungen bereits mehrmals aufgedeckt hat. „Nun erleben wir immer mehr Tage mit Temperaturen von über 30, 33 oder gar 36 Grad und die Berichte über gesundheitlich beeinträchtige, schwer verletze oder gar elendig gestorbene Tiere in Transporten häufen sich in ganz Europa. Dennoch rollen die Tiertransporte in Österreich ungebremst weiter und es wurden bislang keinerlei besondere Maßnahmen gesetzt. Übers Jahr gerechnet werden durchschnittlich 275.000 Tiere täglich auf unseren Straßen lebendig​