gruene.at
Navigation:
am 2. Jänner 2014

Grüne Landtags­abgeordnete Sabina Schautzer besucht gut integrierte Familie, die ausgewiesen werden soll.

Sabina Schautzer - Übergabe von Lebensmittelgutscheinen und einer finanziellen Unterstützung.

Familie AYURZANA-ENKHTUVSHIN
Sabina Schautzer bei einer Übergabe von Lebensmittelgutscheinen und einer finanziellen Unterstützung von Angestellten der Firma Infineon für die mongolische Familie AYURZANA-ENKHTUVSHIN welche von den Behörden ausgewiesen werden soll.

Die Familie AYURZANA-ENKHTUVSHIN mit ihren beiden Kindern MARALAA (3 Jahre) und BILGUUN (10 Monate) befindet sich seit Jänner 2010 in Österreich. Zuerst in einem Asylantenwohnheim am Reißkofel, ab Dezember 2010 in einem Asylantenwohnheim in Bodensdorf.

Im Juni 2013 bekamen sie den zweiten negativen Negativbescheid des Asylgerichtshofes. Zum 31.7.2013 fielen sie aus der Grundversorgung, das heißt es gab von keiner Seite mehr Geld und finanzielle Unterstützung, auch keine Krankenversicherung mehr. Zudem verloren sie ihre Wohnmöglichkeit im Asylantenwohnheim in Bodensdorf. Arbeit zum Selbsterhalt ist behördlich „strengstens“ verboten.

Ein privates Unterstützungskomitee unterstützt diese Familie finanziell. Wir sind überzeugt, dass Herr Ayurzana seine Familie zur Gänze ernähren kann, wenn er arbeiten darf. Er hat alle charakterlichen und menschlichen Eigenschaften, um sich in seiner zukünftigen Arbeitsstelle mit absoluter Sicherheit arbeitstechnisch und menschlich zu bewähren. Auch seine Frau Davaajargal wird zur finanziellen Absicherung der Familie beitragen, soweit ihr das zeitlich möglich sein wird. Sie hat die Kraft und die Fähigkeit neben ihrer vorbildlichen Haushaltsführung - auch im finanziellen Bereich zum Familienleben beizutragen. Ihre beiden Kinder sind absolut angenehm und schon jetzt im Kleinkindalter ist die vorbildliche Erziehungsarbeit beider Elternteile zu erkennen. Diese Kinder werden dem Heimatland, in dem sie beide geboren sind – hier in Kärnten in Österreich – mit Sicherheit in Zukunft von Nutzen sein.

Die Familie ist nicht nur in der Stadt Villach gut integriert, sondern sie interessiert sich auch sehr für europäische Gesellschaftsstrukturen. Vor allem aber auch an unseren Kärntnern Gebräuchen. Ein Christbaum zu Weihnachten ist selbstverständlich.