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am 17. Juli 2015

Erfundener Oligarch als Druckmittel

- ZeugInnenbefragungen im Seen-U-Ausschusses abgeschlossen, Bericht soll im Herbst vorgelegt werden

Vier Zeugen standen heute dem Seen-U-Ausschuss Rede und Antwort. „Mit dieser Sitzung schließen wir die Riege der ZeugInnenbefragungen im Seen-U-Ausschuss. Weitere Beweismittel werden noch angefordert und gesichtet. Insbesondere die Rechnung, die von der Real Consulting an die Aucon ausgestellt wurde, werden noch einmal angefordert. Der Sommer wird ganz im Zeichen der Berichterstellung stehen. Der Bericht soll im Herbst vorgelegt werden“, informiert die Seen-U-Ausschussvorsitzende Barbara Lesjak, die sich bei dieser Gelegenheit bei ihren KollegInnen aus dem Seen-U-Ausschuss ganz herzlich für die konstruktive Zusammenarbeit im Ausschuss bedankt.

Zu den heutigen Einvernahmen sagt Lesjak: „Die unheimliche Dreistigkeit, mit der das blau-orange politische System damals vorgeganen ist, wurde heute noch deutlicher. Laut Zeugenaussage habe man einen russischen Oligarchen als potenziellen Käufer an die Wand gemalt, um sowohl auf die Öffentlichkeit als auch auf die Politik Druck auszuüben, den geplanten überteuerten Seenankauf seitens des Landes zu goutieren.“ Die Ausschussvorsitzende sagt weiter: „Die fatalen Folgen einer solchen Vorgangsweise eines offenbar von Korruption und Freunderlwirtschaft durchwachsenen Systems dürfen wir nun ausbaden.“