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am 8. Jänner 2013

Unzumutbare Sicherheitsmängel in Atomreaktor Krško

Die Grünen Kärnten - Ginge es nach uns Grünen, wäre das grenznahe AKW Krško aufgrund der gravierenden Sicherheitsmängel mitsamt dem besonderen Erdbebenrisiko bereits stillgelegt.

​Und ginge es nach uns, hätte Kärnten statt in das Fußballstadion, den Pyramidenkogel und die Hypo-Pleite schon längst Millionen in die Energiewende investiert und Kooperationen zur Forcierung von alternativen erneuerbaren Energieträgern im Alpe-Adria-Raum zur Umsetzung gebracht. Nach wie vor ist aber die Stromversorgung in Kärnten von der Atomkraft abhängig.

Die Ergebnisse des EU-Stresstests müssen sofort die der Stilllegung des AKW Krško bewirken, wenn aus der Katastrophe von Fukushima entsprechende Lehren gezogen werden.

Gravierende Sicherheitsmängel

​Das AKW Krško ist schon 30 Jahre alt und damit das älteste AKW unserer östlichen Nachbarländer: „Die Tatsache, dass das AKW Krško bei Hochwasser der Save, aus dem das AKW sein Kühlwasser bezieht, heruntergefahren werden muss, zeigt einmal mehr die gravierenden Sicherheitsmängel und Risiken der Atomkraft in unserer unmittelbaren Umgebung“, so Rolf Holub.

Den BürgerInnen werde eine umweltverträgliche Energieversorgung immer wichtiger und erfordere auch entsprechende Maßnahmen der Politik. „Die Grünen haben im Kärntner Landtag schon seit Jahren Initiativen gesetzt, um Kärnten bis 2020 energieunabhängig zu machen“, so Holub. Der Antrag der Grünen auf eine Forcierung von umweltverträglichen Alternativenergien wird aktuell im Umweltausschuss beraten.