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am 9. März 2016

Tiefe Betroffenheit über Tod von Monika Eichkitz

Susanne Dohr - Ihr Engagement ist uns Vorbild und Vermächtnis

Tief betroffen vom Tod der langjährigen Wolfsberger Grün-Politikerin Monika Eichkitz sind die Kärntner Grünen. „Mit Monika Eichkitz verlieren die Grünen eine langjährige treue Weggefährtin, die sich mit ganzem Herzen für Flüchtlinge und Integration von Ausgegrenzten eingesetzt hat“, würdigt Landesrat Rolf Holub die Verstorbene.

Als „Botschafterin für die Menschlichkeit“ erinnert sich die Klubobfrau im Kärntner Landtag, Barbara Lesjak, an Eichkitz: „Ihr gesellschaftliches Engagement ging deutlich über ihr politisches Amt hinaus. Sie hat mit bewundernswerter Kraft und Energie Bewusstseinsarbeit und praktische Hilfe für geflüchtete Familien geleistet.“

Monika Eichkitz kam 2009 in den Wolfsberger Gemeinderat. Während sie zunächst notgedrungen als Einzelkämpferin startete, die als Lehrerin für Englisch und Russisch ihre Sprachkenntnisse zur Integration von Flüchtlingsfamilien einsetzte, konnte sie zuletzt eine neue Grüne Gruppe um sich aufbauen. „Dass die Grünen seit 2015 mit zwei Mandaten im Gemeinderat vertreten sind, ist auch ihr zuzuschreiben“, sagt die Landessprecherin der Grünen, Marion Mitsche, „als Perfektionistin war es ihr wichtig, immer fachlich korrekte Aussagen zu machen.“ Eichkitz´ Themen reichten vom Wolfsberger Budget über die öffentliche Verkehrsanbindung bis zu Transparenz und Kontrolle im Gemeinderat. „Ihre Genauigkeit brachte ihr Anerkennung auch der anderen Fraktionen im Gemeinderat ein“, so Mitsche, die persönlich findet: „Für mich war sie eine Kämpferin. Nicht nur für ihre Anliegen, sondern auch, weil sie auch unter widrigen Umständen und trotz ihrer Erkrankung nie ihren Lebensmut verloren hat. Sie hat jeder Phase ihres Lebens einen Sinn gegeben.“

„Als Monika Eichkitz aus gesundheitlichen Gründen ihr Mandat niederlegen musste, übergab sie mir eine florierende Gemeindegruppe“, würdigt die Wolfsberger Gemeinderätin Susanne Dohr ihre Vorgängerin: „Ihr Engagement für Flüchtlinge und Menschen mit besonderen Bedürfnissen wird uns Vorbild und Vermächtnis bleiben.“