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am 18. August

„Sachpolitik statt Machtpolitik“

Die Grünen Kärnten - Matthias Köchl, Kärntner Spitzenkandidat für die Nationalratswahl, präsentiert Team – „Sachpolitik statt Machtpolitik“ Grüne Kärnten reichten Nationalratswahlliste ein; KandidatInnen für Wirtschaft, Tierschutz, ländlichen Raum

Matthias Köchl (39) führt als Kärntner Spitzenkandidat für die Nationalratswahl die Grünen in den Wahlkampf. Köchl konnte 2013 erstmals ein Grünes Parlamentsmandat aus Kärnten erzielen. Davor war er 13 Jahre selbstständiger Unternehmer. Sein Grünes Mandat aus Kärnten will er nun verteidigen. „Es wird Zeit, dass Grün erstmals in die Regierung kommt, viele Menschen sind den Rot-Schwarzen Machtblock einfach leid. Wir Grüne setzen auf Sachpolitik statt Machtpolitik.“ Köchl sieht sich als pragmatischen Reformer: „Ich bin in der Politik, um positive Dinge zu ermöglichen.“

Die Liste der parlamentarischen Erfolge, die Köchl vorzuweisen hat, ist trotz Oppositionsrolle herzeigbar: Als Grüner Sprecher für Selbstständige hat Köchl in einer breit angelegten Debatte mit EinpersonenunternehmerInnen in allen Bundesländern ein Programm "100 Erleichterungen für Selbstständige" ausgearbeitet. Köchl konnte heuer bei der Reform der Gewerbeordnung Teilerfolge verhandeln („Single License, Freigabe reglementierter Gewerbe“), Erleichterungen bei der Sozialversicherung erwirken und auch die Klage der Republik Österreich vor dem Europäischen Gerichtshof gegen das britische AKW Hinkley Point geht auf einen Nationalratsantrag des Kärntner Abgeordneten zurück.

Einen Namen machte sich Köchl 2015 im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise als dafür verantwortlicher Gemeindevorstand in Krumpendorf am Wörthersee. Köchls Gemeinde wurde österreichweit oft als Vorbild im Umgang mit Flüchtlingen genannt. „Der Grüne Unterschied muss spürbar sein“, so Köchl. Genauso setzte der Grüne Abgeordnete außenpolitische Aktivitäten: Unter anderem war er bereits Wochen vor Außenminister Kurz in Krisengebieten auf der Balkanroute. Als Wahlbeobachter der OSZE in Kasachstan konnte Köchl Wahlbetrug aufzeigen und auch sicherheitspolitische Bedenken gegen Atomkraft als Vertreter Österreichs in der Parlamentarischen Versammlung der OSZE vorbringen. Bei der Weltversammlung der Parlamente IPU war Köchl Österreichs Delegationsleiter.

Darüber hinaus verweist Köchl auf die hohe Glaubwürdigkeit seiner Fraktion in Umwelt- und Energiefragen und nennt die jüngste Reform des Ökostromgesetzes als einen der großen Grünen Verhandlungserfolge dieses Jahres auf Bundesebene. „Damit kommt der Windkraft- und Solarstrom-Ausbau gut in die Gänge“, so Köchl.

Im Grünen Team für die Kärntner Liste für die Nationalratswahl sind die Ergotherapeutin Maria Hoppe (70) aus Klagenfurt (Platz 2), Dorothea Gmeiner-Jahn aus Millstatt (Platz 3) sowie der bekannte Tierschutzexperte Dr. Alexander Rabitsch (Platz 4). „Hoppe engagiert sich für generationenübergreifende Aktionen, vor allem im Bereich der Inklusion. Gmeiner-Jahn will sich für den ländlichen Raum stark machen und mit Rabitsch habe ich einen internationalen Tierschutz-Experten mit hohem Ansehen mit an Bord“, erklärt Köchl.

In den vier Regionalwahlkreisen kandidieren Matthias Köchl (Wahlkreis Klagenfurt-Stadt/, Klagenfurt Land), Dorothea Gmeiner-Jahn (Wahlkreis Hermagor, Spittal, Feldkirchen), der Unternehmer Ernest Schmid für den Wahlkreis Villach-Stadt/Villach-Land. Für den Wahlkreis St. Veit, Völkermarkt und Wolfsberg kandidiert Stefan Grauf-Sixt aus Völkermarkt. In Klagenfurt verstärkt zudem NRAbg. Julian Schmid die Jugendkompetenz der Liste, er ist hier auch direkt wählbar. „Unsere Kärntner Nationalratswahl-KandidatInnenliste ist breit aufgestellt, wir besetzen die Listenplätze mit fachlich kompetenten KandidatInnen aus allen Generationen“, so Köchl.​