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am 4. September

Kärntner Anliegen gemeinsam weiterbringen.

Olga Voglauer - Auf Einladung von NR Olga Voglauer (Grüne) und NR Peter Weidinger (ÖVP) trafen sich die Nationalratsabgeordneten Christian Ragger (FPÖ), Johann Weber, (ÖVP), Elisabeth Scheucher (ÖVP), Philip Kucher (SPÖ) und Petra Oberrauner (SPÖ) in Klagenfurt mit Vertretern des Klimaministeriums und der ÖBB. Bahnlärm und die Zukunft von Bahntrassen waren die Hauptpunkte.

Auf Einladung von NR Olga Voglauer (Grüne) und NR Peter Weidinger (ÖVP) trafen sich die Kärntner Nationalratsabgeordneten Christian Ragger (FPÖ), Johann Weber, (ÖVP), Elisabeth Scheucher (ÖVP), Philip Kucher (SPÖ) und Petra Oberrauner (SPÖ) gestern  in Klagenfurt mit Vertretern des Klimaministeriums und der ÖBB. Bahnlärm und die Zukunft von Bahntrassen waren die Hauptpunkte, über die die Abgeordneten informiert werden wollten. „Wir werden auch weiterhin auf fruchtbare Zusammenarbeit setzen, um Kärntner Anliegen gemeinsam weiterzubringen“, sagt Olga Voglauer.

 

Fördermöglichkeit sollten von Anrainern ausgeschöpft werden.

Bei dem Gespräch informierten Cornelia Breuß und Thomas Spiegel vom Klimaministerium sowie Franz Hammerschmid von ÖBB-INFRA über die Entwicklungen im Kärntner Schienennetz. Ein großes Thema war der Lärmschutz. Hier wies Franz Hammerschmidt darauf hin, dass für Anrainer noch Geld für die Förderung von Lärmschutzfenstern vorhanden sei. Außerdem strebe man an, in Zukunft nur mehr leise Züge auf den Gleisen zu haben. Mehr darüber auch online: https://konzern.oebb.at/de/leise-gleise

 

Neue Trassenführung im Kärntner Zentralraum
Neben dem Lärmschutz wurde auch die von Landesrat Sebastian Schuschnig neu vorgestellte Studie zum Bahnkorridor im Kärntner Zentralraum aufs Tapet gebracht. Wie und ob eine neue Trasse umgesetzt werde, hänge von mehreren Faktoren ab, die man abwägen müsse, so Thomas Spiegel. Dazu brauche man eine Verkehrsprognose und müsste das volkswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Verhältnis ansehen: „Aus reinen Lärmschutzgründen wird man das schwer rechtfertigen können.“ Es gehe hier um die Dimension einer halben Koralmbahn.

Weitere geklärte Punkte:

  • Im Lavanttal wird die Strecke von Wolfsberg nach Zeltweg weiterhin für den Güterverkehr erhalten bleiben; möglicherweise mit Elektrifizierung.
  • Der derzeitige Bahnhof St. Paul sowie der bereits aufgelassene BahnhofEis-Ruden werden nicht mit Schienen an die Koralmbahn angebunden.


Kärntner Nationalratsabgeordnete trafen auf Vertreter*innen von ÖBB und Klimaministerium.