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am 9. Juli

Lieber auf den Regional-Zug aufspringen.

Olga Voglauer - Für die Kärntner Grünen ist es an der Zeit, dass regionale bäuerliche Produkte von den großen Abnehmern auch vernünftig kalkuliert werden. Damit die Arbeit der Bäuer*innen wertgeschätzt wird. Damit es für kleine Betriebe möglich ist, auch in Zukunft zu überleben. Und damit Investitionen getätigt werden können, ohne dass sich ein Betrieb total verschulden muss.

Klagenfurt. Regional einkaufen – dieses Schlagwort ist derzeit in aller Munde. Bäuernmärkte, Bio-Märkte und auch die Hofläden der Direktvermarkter*innen sind in Kärnten gut besucht. Doch nicht allen ist es möglich, die eigenen Produkte selber zu verkaufen. Sie sind auf die Preispolitik der großen Abnehmer – der Supermarktketten, der Molkereien – angewiesen. „Damit die Produktion in kleineren Betrieben auch in Zukunft gesichert ist, fordern wir vernünftige Preise für die bäuerlichen Erzeugnisse“, erklärt NR Olga Voglauer, Sprecherin der Grünen Kärnten.

Landwirtschaft muss sich auszahlen.

Landwirtschaftliche Betriebe mit kleineren Agrarflächen und mit einer überschaubaren Tierhaltung sind ganz besonders darauf angewiesen, einen ordentlichen Preis für ihre Produkte zu erzielen. „Nehmen wir die Milchwirtschaft als plakatives Beispiel: Für einen Kilogramm Milch (1 Liter Milch entspricht 1,03 Kilogramm) zahlt die Molkerei einer Milch-Bäuer*in derzeit an die 37 Cent. Damit kommt sie – mit einer 7 Tage Woche – auf einen mageren Stundenlohn von etwa 5 bis 6 Euro. Wo bleibt da die Kostendeckung, der Gewinn?“ fragt sich Voglauer.

Landwirtschaftliche Produkte vernünftig kalkulieren.

Für die Kärntner Grünen ist es an der Zeit, dass regionale bäuerliche Produkte von den großen Abnehmern auch vernünftig kalkuliert werden. Damit die Arbeit der Bäuer*innen wertgeschätzt wird. Damit es für kleine Betriebe möglich ist, auch in Zukunft zu überleben. Und damit Investitionen getätigt werden können, ohne dass sich ein Betrieb total verschulden muss.

„Wir sind am Zug, um regional bei Direktvermarkter*innen, in Hofläden und auf Bauernmärkten einzukaufen. An vernünftigen Preisen für die regionalen Erzeugnisse unserer Bäuer*innen führt kein Weg vorbei“, sagt Voglauer abschließend.

 

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Die Grünen Kärnten
Mag. Katrin Waldner
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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