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am 21. April

Krisenfest und klimafit in die Zukunft.

Olga Voglauer - „Wir sehen gerade, was alles möglich ist – auch in puncto Klimaschutz. Hier müssen die politischen Verantwortungsträger in Kärnten endlich die Augen aufmachen und nicht nur blinzeln“, so Voglauer.

Grüne fordern Klimacheck bei Wirtschaftsförderung und Konjukturbelebung.

Klagenfurt – „Es steht außer Streit, dass die Konjunktur angekurbelt werden muss – allerdings darf dabei nicht auf den Klimaschutz vergessen werden“, sagt Olga Voglauer, Nationalratsabgeordnete und Landessprecherin der Kärntner Grünen. „Corona kann keine Ausrede sein, um beim Klimaschutz nachzulassen. Die Politik muss die richtigen Rahmenbedingungen für eine klimafitte Wirtschaftsförderung schaffen und Unternehmen die richtigen Anreize bieten“, verdeutlicht Voglauer. 
 
Die Corona-Krise sei nicht vorhersehbar gewesen, die Klimakrise schon: „Es ist unsere Verantwortung gegenüber den Menschen, dass wir heute die richtigen Maßnahmen treffen, um nicht von einer Krise in die nächste zu stürzen. Eine Förderoffensive hin zu Sonnendächern mit PV-Anlagen, der Fokus auf die thermische Haussanierung oder der Ausbau des öffentlichen Verkehrs – ohne Wenn und Aber – sind in einem modernen Konjunkturpaket für Kärnten unerlässlich“, appelliert Voglauer an die Landesregierung anlässlich der neuen Maßnahmen, die heute in der Regierungssitzung diskutiert werden sollen. 

Zukunftsorientiert investieren. 

Finanzhilfen müssen von der Klimafreundlichkeit der Projekte abhängig gemacht werden. „Es hat keinen Wert, Unsummen in die Wirtschaft zu pumpen, wenn wir damit nicht zukunftsträchtige Unternehmen fördern“, stellt Voglauer fest. So solle beispielsweise der Tourismus nicht nur blind wieder hochgefahren, sondern nachhaltig entwickelt werden: „Wir müssen zukunftsorientiert investieren – dafür braucht es einen obligatorischen Klimacheck. Statt GTI Stau, sattelfest am Rad rund um die Kärntner Seen.“ 


Zukunft gibt es nur nachhaltig.  

​„Wir sehen gerade, was alles möglich ist – auch in puncto Klimaschutz. Hier müssen die politischen Verantwortungsträger in Kärnten endlich die Augen aufmachen und nicht nur blinzeln“, so Voglauer. Nachhaltigkeit müsse auch in der Produktionsweise und bei den Verbrauchern ankommen: Wartung und Reparatur sollten wieder die Regel, das Wegwerfen die Ausnahme sein, wie das auch der deutsche Umweltwissenschaftler Ernst Ulrich von Weizsäcker fordere. „Wir sind mit den Experten einer Meinung. Die Zukunft muss grün sein“, erklärt Voglauer.  


Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen Kärnten 

Mag. Katrin Waldner

0664/831 75 34

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