gruene.at
Navigation:
am 29. April

Grüne Wolfsberg starten mit voller Kraft in neue Legislaturperiode

Susanne Dohr - Grüne stellen sechs Anträge im Wolfsberger Gemeinderat.

​Wolfsberg. – „Ich freue mich, mit diesem starken, motivierten Team in die neue Legislaturperiode zu starten. Wir werden gleich heute in der ersten Gemeinderatssitzung dieser Legislaturperiode sechs Anträge stellen – und die Themen sind vielfältig“, sagt Susanne Dohr, Fraktionssprecherinder Grünen in Wolfsberg.

Diese Anträge stellen die Grünen im heutigen Gemeinderat:​

Live-Übertragung von öffentlichen Gemeinderatssitzungen und On-Demand-Service

Transparenz ist ein entscheidender Faktor, um das Vertrauen der Bürger*innen in die Politik zu stärken. Aktuell vertrauen laut OGM Studie lediglich 18% der Bürger*innen den Bürgermeister*innen und ihren Vertreter*innen voll und ganz. „Mit diesem Antrag wollen wir mehr Transparenz in die Gemeinde bringen – ein wichtiges Anliegen der Grünen“, berichtet Dohr.​

Wolfsberg soll als E5 Gemeinde am E5 Beratungsprogramm für natürliches Gärtnern auf Gemeindeebene teilnehmen.

​Durch eine gezielte Anpassung der Grünflächen könne die Gemeinde den Pflegeaufwand senken und Kosten einsparen. Natürliche und dauerhafte Begrünung sei schön, schaffe Lebensraum und ist klimafit. Sie verbessere darüber hinaus auch das Kleinklima und puffere Wetterextreme wie Starkregen und Hitze. „Dieses Programm wird zu 100% vom Land finanziert“, fügt Dohr hinzu.

​Als erste Kärntner Gemeinde der„Europäischen Charta für die Gleichstellung von Männern und Frauen auf lokaler Ebene“ beitreten.

Trotz formaler Anerkennung und zahlreicher Fortschritte ist die Gleichstellung von Frauen und Männern noch immer nicht Realität geworden. Frauen und Männer genießen in der Praxis noch immer nicht die gleichen Rechte. Gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche und kulturelle Ungleichheiten bestehen weiterhin, etwa bei Löhnen und Gehältern sowie bei der politischen Vertretung, in der Frauen unterrepräsentiert sind. Betrachtet man den Wolfsberger Stadtrat über die letzten 5 Legislaturperioden wird diese strukturelle Ungleichheit klar ersichtlich. Von 1998 –2021 waren unter 50 Stadtratsangehörigen 42 Männer und lediglich 8 Frauen. 20 österreichische Gemeinden haben die „Charta Equality“ bereits unterschrieben. „Wolfsberg wäre die erste Kärntner Gemeindeunddamit ein Vorreiter im Bereich der Gleichstellung von Männern und Frauen“, so Ersatzgemeinderat Michael Holzer.

​Durch den Beitritt zur „Charta Equality“ verpflichtet sich die Gemeinde einen Gleichstellungs-Aktionsplan zu erarbeiten, der die für diesen Zweck vorgesehenen Prioritäten, Aktivitäten und Ressourcen darlegt. Darüber hinaus verpflichtet sich die unterzeichnende Gemeinde, alle Institutionen und Organisationen in ihrem Gemeindegebiet einzubeziehen, um die Erreichung echter Gleichstellung in der Praxis sicherzustellen.

​Errichtung eines Parkplatzes am Allgäu als Schotterrasen.

​„Wir müssen die Zubetonierung endlich stoppen. Wenn man einen Parkplatz als Schotterrasen anlegt, hat das viele Vorteile: Wasser kann versickern, es ist kühler bei direkter Sonneneinstrahlung, günstiger in derErrichtung und sollte der Parkplatz anders genutzt werden, muss kein Bitumen entsorgt werden“, zeigt GemeinderatReinhard Stücklerdie Vorteile auf.

​Beschränkung des Tempos auf 30 km/h im Bereich des Kindergartens und Scaterparks in Wolfsberg-Ritzing.

​Neubewertung der Notwendigkeit von Straßenarbeiten in der Wölling sowie vollständige Asphaltierung einiger Straßenabschnitte in Gräbern-Prebl und Preims.​​​​​