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25.02.2022 Pressemitteilung

Schei­ders Per­son­alpoli­tik er­re­icht Faschings-Höhep­unkt.

Die Personalpolitik des Bürgermeisters scheint kurz vor dem Faschingdienstag ihren Höhepunkt zu erreichen. Gesucht wird bis 4. März mittels „interner“ Stellenausschreibung die Leitung der Abteilung Präsidium.

„Warum nur eine interne Ausschreibung für so einen wichtigen Posten?“, fragt sich Philipp Smole, Clubobmann der Klagenfurter Grünen. “Hat man Angst, es könnten sich qualifizierte Menschen aus der Bevölkerung bewerben?“

Es weise aber ohnehin alles darauf hin, dass man sich den Job bereits „ausgemauschelt“ hätte und sowieso schon eine bestimmte Person für diesen Posten vorgesehen sei. “Was viele, ebenso qualifizierte, Mitarbeiter*innen von vornherein resignieren lässt“, so Smole. Warum solle man sich das antun, heißt es – es sei sowieso klar, wer es wird, egal wie qualifiziert man sei.

Gesucht werde nach einer Protokollführung, versiert im Umgang mit internationalen Beziehungen, Erinnerungskultur und vielen facettenreichen internen Aufgaben. Können muss dafür aber nicht viel. So manche Anforderungen seien „von Vorteil“ heißt es in der Ausschreibung. Wurde in den letzten Jahren immer ein abgeschlossenes Studium, möglichst themenverwandt, vorausgesetzt, so ist jetzt alles, was man weiß, „von Vorteil“. Es schaut fast so aus als wäre es schon „von Vorteil“ wenn man lesen und schreiben könne, kritisiert Gemeinderat Philipp Smole.

Auch Fremdsprachenkenntnisse seien “von Vorteil” heißt es. Irgendwie werde man sich im Rahmen der „internationalen Beziehungen“ schon verständigen, so Smole und wertet diese Stellenausschreibung als Peinlichkeit für die Landeshauptstadt.

Smole fordert eine öffentliche Ausschreibung mit dem Anspruch auf Qualifikationen, die diesem Job gerecht werden.

Philipp Smole

Clubobmann Grüne Klagenfurt

philipp.smole@gruene.at
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