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Grünes Büro Villach
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Hier der Vortrag von Prof. Ottomeyer

zum Nachhören

Presseaussendungen

Rede zum Budget 2020 der Stadt Villach

Grüne/Schautzer: Wir ehren keine falschen Helden.

8. Mai: Tag der Befreiung, Tag der Freude, Tag des Gedenkens.


Villach – „Wir stehen hier, einmal mehr fassungslos über die Greueltaten, über die Leiden der Opfer und über den ewig gestrigen Zugang von immer noch viel zu vielen Menschen – auch in politischen Ämtern“, sagt Sabina Schautzer, Sprecherin der Villacher Grünen, anlässlich der Kranzniederlegung vor dem Denkmal der Namen.

Viel zu lange sei von einem „verlorenen Krieg“ die Rede gewesen, heute sei ein Tag der Freude, ein Tag des Sieges über die Unmenschlichkeit. Und gerade heute müssten die Leistungen der Widerstandskämpfer*innen, die ihr Leben für die Freiheit gelassen haben und wichtiger Bestandteil für die Staatswerdung Österreichs waren, ins Rampenlicht gestellt werden und nicht falsche „Helden“ verehrt werden.

Die wahren Helden findet man im Widerstand.
„Abgesehen davon, dass in diesem Gemetzel abgeschlachtet zu werden nichts mit Heldentum zu tun hatte und schon gar keine Ehre brachte, trotz allen Ordengeklimpers. Angesichts der ‚Ehre‘ die jene ‚Helden‘ 1939 – 1945 auf sich gehäuft haben in Warschau und Rotterdam, in Coventry und London, in Belgrad und auf Kreta. Angesichts des millionenfachen Mordes an Kriegsgefangenen, ‚Untermenschen‘ und an unzähligen Orten wie Lidice, Oradour oder Marzabotto. Angesichts der Hunderten, aus Villach und seiner Umgebung, deren Namen hier auf diesem Denkmal in der Widmanngasse stehen, die ein verbrecherisches Regime ermorden konnte, eben weil so viele ‚Helden‘ ihm dienten. Die wahren Helden waren die Kärntner*innen, die Widerstand in jeder Hinsicht geleistet haben. Wie auch unser Bundespräsident gesagt hat: ‚Fassungslos – auch heute noch – voll Scham, verneigen wir uns vor den Opfern von damals‘“, so Schautzer.​