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Themenvielfalt kompetent begegnen

Unsere Gemeinde ist bereits seit vielen Jahren Mitglied bei der Initiative „Gesunde Gemeinde“. Mit einem Referentenwechsel kam wieder neues Leben, und durch die Initiative der Gesundheitsreferentin Judith Oberzaucher konnte zudem noch das Projekt „Gesunde Familie“ für Millstatt gewonnen werden. Gesundheit für die ganze Familie von Jung bis Alt steht daher auf dem Programm.

BEFRAGUNG VON AN GESUNDHEITSTHEMEN INTERESSIERTEN GEMEINDEBÜRGERINNEN

Neben einer Befragung von an Gesundheitsthemen Interessierten unter den Millstättern und Millstätterinnen wurde zusätzlich eine neue Internetplattform geschaffen, auf der Themen
nachgelesen werden können. Diese Seite befindet sich noch im Wachsen und kann auch gerne durch interessierte Bürger und Bürgerinnen erweitert werden. www.millstatt.at

FAMILIENGESUNDHEITSTAG

Beim Familiengesundheitstag konnten sich Millstätter Gesundheitsanbieter und Vereine beteiligen und vorstellen.

Neben Informationsständen, einem Fotowettbewerb für Jugendliche und kulinarischen Angeboten wurden Workshops für Kinder und Erwachsene sowie Vorträge zu gesundheitsrelevanten Themen angeboten. Die zahlreichen BesucherInnen und die positiven Rückmeldungen haben gezeigt, dass das Interesse an Gesundheitsthemen in Millstatt groß ist.

BIENENSCHUTZ UND MENSCHENSCHUTZ:

Glyphosat ist der weltweit am häufigsten eingesetzte Wirkstoff zur Unkrautbekämpfung und wird gegen unerwünschte Beikräuter sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich eingesetzt. Es wird über grüne Pflanzenteile aufgenommen und über den Saftstrom in der ganzen Pflanze verteilt.

In den letzten Jahren verdichten sich die Hinweise, dass Glyphosat und weitere Zusatzstoffe sowie deren Abbauprodukte gefährlicher für Pflanzen, Tier und Mensch sind als bisher angenommen.

Bereits im Vorjahr hat die Grüne Gesundheitsreferentin mit einem Artikel auf das Thema Bienenschutz aufmerksam gemacht. Vor kurzem wurde von den Grünen Millstatt und Unabhängige ein Antrag eingebracht, dass unsere Gemeinde künftig auf die Verwendung von glyphosathaltigen Spritzmitteln verzichtet. Es gibt schonendere Alternativen, die gut wirken.

Denn unabhängig von der Entscheidung auf internationaler Ebene wollen wir durch den Antrag dafür Sorge tragen, dass wir in unserem eigenen Wirkungsbereich eine intakte Umwelt erhalten - besonders auch für unsere Bienen.

DAS THEMA TTIP

beschäftigt bereits viele Menschen, da es zur Zeit aktueller denn je ist und für uns und Europa viel auf dem Spiel steht. Warum?

TTIP wird von der Europäischen Kommission seit 2013 mit den USA verhandelt. Diese Verhandlungen zeichnen sich durch intransparente und geheime Entscheidungsprozesse aus.

Ein wesentlicher Kritikpunkt ist der sogenannte „Investorenschutz“, wodurch internationalen Konzernen die Möglichkeit gegeben wird, zum Beispiel Staaten, Bundesländer oder Gemeinden vor geheimen Schiedsgerichten zu klagen.

TTIP würde nicht nur für den Handel mit Waren gelten, sondern wäre auch zum Beispiel für alle öffentlichen Dienstleistungen (wie Gesundheitsversorgung oder Bildung), unsere Energieversorgung, für Wasser und vieles mehr dauerhaft gültig.

TTIP gefährdet insbesondere kleinere und regionale Strukturen wie die heimische Landwirtschaft.

Aus diesem Grund haben wir einen Antrag zur „TTIP/CETA/TiSA freien Gemeinde“ eingebracht. Diese Resolution wurde in der Gemeinderatssitzung vom 28.04.2016 einstimmig angenommen.

Weitere Infos zur Resolution unter: www.ttip-stoppen.at